Die Satzung über die Aufwandsentschädigung der Kameraden der freiwilligen Feuerwehren der Stadt Vetschau wird ab Jahresbeginn 2020 angepasst. Das bedeutet mehr Geld für die Feuerwehrleute und auch die Schaffung neuer Stellen. Das ist gleich doppelt gut, denn zum einen waren vorherige Satzungen bis zu 15 Jahre alt. Gegenüber dem Beschluss aus dem Jahr 2004 werden die Zuwendungen an die Kameraden ab dem 1. Januar vereinheitlicht. Bisher wurde bei der Höhe der Zuwendungen zwischen den Kameraden der Stadtwehr und der Ortswehren unterschieden. Das ist dann nicht mehr der Fall.

Und zum anderen erfährt die Arbeit der Kameraden die Wertschätzung, die sie verdient. Rahmenbedingungen haben sich geändert, technische Anforderungen haben sich kontinuierlich erhöht, unter anderem an die Gerätewarte Digitalfunk und Atemschutz. Da muss die Stadt nachjustieren. Und man sollte immer bedenken: Die Kameraden sind hauptberuflich alle anderweitig im Einsatz, ihren Dienst für die Feuerwehr leisten sie ehrenamtlich und in ihrer Freizeit.

Klar, es werden nicht an allen Stellen Anpassungen und Verbesserungen vorgenommen. Aber es ist ein Anfang, und die Stadt Vetschau lässt es sich was kosten. Mittel in Höhe von 63 000 Euro sind im Haushalt geplant. Die von den Abgeordneten akzeptierten Aufwandsentschädigungen sind daher gerechtfertigt und sie werden sinnvoll investiert sein.