Um den Anbau am Lubolzer Dorfgemeinschaftshaus zugunsten besserer Bedingungen für die dortige Feuerwehr ist so heiß diskutiert und gestritten worden – und nun gibt es keine Fördermittel aus dem anvisierten Topf. Das verwundert. Hätte die Stadtverwaltung nicht vor der ganzen Debatte erkunden müssen, ob das Projekt für diesen Fördertopf überhaupt in Frage kommt? Dass man mit den Plänen anschließend im Wettbewerb steht und dort vielleicht das Nachsehen hat, steht auf einem anderen Blatt. Aber ein Antrag auf Förderung zielt von vornherein auf eine hohe Übereinstimmung mit der Richtlinie, schon, um hinterher nicht auf Planungskosten sitzen zu bleiben. Das sollte als normales Verwaltungshandwerk erwartbar sein. Wenn die Ablehnung darauf fußt, dass der Plan Feuerwehrerweiterung nicht Teil der Leader-Förderung ist, also des anvisierten Programms, kann es nur an der vorherigen Abstimmung und der Klarheit über die Richtlinien gemangelt haben.

Zu diesem Versäumnis kommt im Fall der Lubolzer Pläne nun noch ein Umgang, den sich die Feuerwehrleute garantiert anders gewünscht hätten. Sie sind von der Absage immerhin direkt betroffen, müssen auf unbestimmte Zeit weiter mit den Zuständen leben. Da hätten sie es sicher gerne auch direkt erfahren.