E r ist schmal und von Elsterwerda kommend bis an die Gemarkungsgrenze von Prösen unbefestigt. Er schlängelt er sich am Grödelkanal unterm Blätterdach von Bäumen entlang. Fast komplett naturbelassene Idylle also.
Gut so? Elsterwerdas Bürgermeisterin Anja Heinrich würde ihn schon gern besser ausgebaut sehen und hält auch kleine Schritte für möglich. Allerdings hat sie kein Geld. Der Landkreis hält einen Ausbau für viel zu kostenintensiv und behält die „kleine touristische Perle“, wie es heißt, daher lieber geheim. Auf dem Radweg-Knotenpunktnetz wird er erst gar nicht ausgewiesen.  Was wirklich schade ist und unkundigen Radtouristen von und nach Elsterwerda vom Elberadweg aus einen weiten Umweg beschert.
Einheimische, vor allem Schüler zur Privatschule Prösen und zum Gymnasium Elsterwerda nutzen ihn wie Prösener, die mit dem Rad nach Elsterwerda fahren, zuhauf. Ist also nicht doch ein Kompromiss drin? Kann er nicht etwas verbreitert und die Gefahrstellen ausgemerzt werden?