Eine Alltagsmaske soll nicht etwa Emotionen wecken, sondern schlichtweg dabei helfen, eine Verbreitung des Virus zu erschweren. Klar haben die Händler unter der zurückhaltenden Kauflaune der Leute und den daraus resultierenden finanziellen Einbußen zu leiden, aber Corona ist eben noch immer nicht überstanden. Geschweige denn ein wirksames Gegenmittel gefunden.
Wer nun allerdings mit dem Argument, wie „wir sind doch soweit verschont geblieben“, kommt, hat offensichtlich den Schuss nicht gehört. In Brandenburg und auch Mecklenburg-Vorpommern gibt es nämlich nur deshalb so wenig bestätigte Corona-Fälle, weil es sich um Flächenländer handelt. Ganz im Gegensatz zu Bayern oder etwa Baden-Württemberg, wo die Todesopfer bereits in die Tausenden gehen. Andere Staaten muss ich an dieser Stelle nicht erwähnen. Hier wiegt man sich stattdessen lieber in Sicherheit.
Eine fatale und vor allem trügerische Sicherheit. Schließlich kann der Ernstfall jederzeit eintreten und dann heißt es: zurück auf Anfang. Wir alle wissen schließlich noch zu gut, welche Folgen ein erneuter Lockdown mit sich bringen kann. Nämlich Kontaktverbote, Geschäftsschließungen et cetera. Aus diesem Grund sollte die Mund-Nase-Maske zur Grundausrüstung eines jeden Bürgers gehören und sie bei Bedarf dann auch ohne zu Murren tragen – wenn es mitunter nervt. Besonders an warmen Tagen.
Deshalb gilt mein vollster Respekt speziell den Pflegern und Ärzten, die schon vor Corona tagtäglich mit den Masken umgehen und sie während ihrer Arbeitszeit tragen mussten. Und genau sie werden sicher ausnahmslos bestätigen, welchen positiven Nutzen die Masken für uns alle haben. Da sollte es egal sein, wenn man sich während eines Bummels oder einer Bahnfahrt kurzzeitig unwohl damit fühlt, denn letztlich Helfen sie uns gegen diesen winzigen und tückischen Virus.