Knapp 30 Kinder werden im Großkoschener Sternenclub betreut. Ein rühriger Verein kümmert sich seit rund anderthalb Jahrzehnten um das Wohlergehen der Jüngsten vor und nach der Schule.

Jetzt befürchten manche Eltern sicher nicht ganz unberechtigt, dass die Einrichtung in schweres Fahrwasser geraten könnte. Denn erstmals sollen in diesem Jahr alle Großkoschener ABC-Schützen nach Senftenberg, statt wie bislang nach Hosena eingeschult werden. Dieser Aspekt ist notwendig, weil es in Hosena und im benachbarten Peickwitz selbst sehr viele Erstklässler gibt und die Kapazität der Lindengrundschule begrenzt ist. Zumal es nur für ein Jahr sein soll.

Doch nun stellt sich die wichtige Frage, wie die Kinder direkt nach dem Unterricht wieder nach Großkoschen in den dortigen Sternenclub zur Freizeitbeschäftigung gelangen. Ein Transfer mittels Kleinbus wäre sicher die praktikabelste Lösung. Schließlich sind maximal „nur“ neun Erstklässler betroffen.

Da sollte die Stadt helfen. Denn über den Schulbustransfer zwischen Hosena und Großkoschen hat sich auch noch niemand beschwert. Doch den Eltern allein wäre ein solches Projekt nicht zuzumuten. Denn sie müssten ihren Arbeitstag unterbrechen, was bei den Arbeitgebern zweifelsohne auf wenig Begeisterung stoßen dürfte. Von ähnlichen Problemen dürfen auch viele Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren ein Lied singen.

Also, liebe Eltern und liebe Stadt: Setzt euch an einen Tisch, um die beste Lösung zu finden. Schließlich geht es hier um keine Sache, sondern um unsere Kinder. Und noch etwas: Lasst den Hort im Dorf!