Geld wie Heu. Diese Redewendung könnte Betrachtern des Spenden-Heuschobers in Miniaturformat in den Sinn kommen. Es sind nicht die großen Beträge, die sich in hier ansammeln. Doch es läppert sich, wie Kahnfährmann Siegfried Großmann und Bootsverleiher Maik Hannemann bewiesen haben. Menschen, das zeigt sich dabei wieder mal, sind durchaus bereit zu spenden, wenn man ihnen den guten Zweck auch plausibel machen kann. Der Heuschober ist wohl das Sinnbild schlechthin für eine gepflegte Kulturlandschaft. Daher war es eine geniale Idee, ihn in Miniaturform nachzubilden und so zum Spenden zu animieren.

Spenden für Spreewald Touristen füttern Mini-Schober

Lübbenau

Bei einer Kahnfahrt geht das natürlich noch mal besser. Denn dann sehen Touristen den Heuschober nicht nur in der Miniaturausgabe, sondern auch in Originalgröße auf den Wiesen stehen. Da ergibt sich der Zusammenhang zwischen Spende und Verwendung der Spende fast von selbst. Wie Ideengeber Siegfried Großmann wohl ganz richtig einschätzt, könnten künftig aber noch mehr Spenden-Schober zum Einsatz kommen. Nicht nur in Lübbenau, sondern im ganzen Spreewald. Dann würde es sich noch besser läppern. „Geld wie Heu“ zum Erhalt der Kulturlandschaft.