Herzberg muss jetzt wichtige Investitionen hinbekommen. Sonst hat die Stadt ernsthafte Probleme, ihre Infrastruktur intakt zu halten. Mit Elsterlandgrundschule, Busbahnhof und Karl-Liebknecht-Straße ist es nicht getan. Ein ganz dicker Brocken sind die Kindertagesstätten, bei denen Um- bzw. sogar Neubauten anstehen. Viel mehr als Gutachten, Vorstellungen und Konzepte gibt es dazu noch nicht. In einigen Ortsteilen warten die Bürger sehnsüchtig auf vernünftige Straßen. Für den Botanischen Garten liegen die Planungen jetzt zwar in der Schublade, eine Realisierung aber wird kein Schnellschuss werden, ganz zu schweigen von der Villa. Vieles ist noch Zukunftsmusik und stets abhängig von Fördermitteln. Doch in der Stadt muss man sich darüber im Klaren sein, wo und wann es Schritt für Schritt hingehen soll. Deshalb ist es wichtig, jetzt schnell in die Diskussion zu einem „Integrierten Stadtentwicklungskonzept“ bis 2030 einzusteigen. Damit die Richtung für die kommenden zehn Jahre klar ist.