Mit der Union ist da nichts zu machen, mit der Drogenbeauftragten sowieso nicht. Sonst wäre die CSU-Frau Marlene Mortler auch nicht Drogenbeauftragte. Und sie hat recht. In den vergangenen Jahren wurde vieles auf den Weg gebracht, um den Alkoholmissbrauch zu bekämpfen und das Rauchen deutlich einzudämmen. Mit Erfolg. Die Zahl der Raucher ist gesunken, das Rauschtrinken unter Jugendlichen tritt laut Drogenbericht seltener auf. Klar, es gibt Verlagerungen. Aber eine Freigabe von Cannabis würde nur neue Probleme schaffen, die man dann ebenfalls wieder zurückdrängen müsste. Und das mühevoll und kostenintensiv.