Viel Geduld mussten die Befürworter einer Stadthalle für Finsterwalde aufbringen. Jetzt aber tut sich was an der Oscar-Kjellberg-Straße. Auf dem Gelände der ehemaligen Schaeferschen Tuchfabrik wird ordentlich aufgeräumt. Was marode ist oder für die künftige Nutzung nicht gebraucht wird, schluckt der Abrissbagger. Je schneller, desto besser.

Denn die Zeit wird knapp. Ein Großvorhaben, das die Kommunalpolitiker und Einwohner der Sängerstadt seit 2014 beschäftigt, soll nun in zwei Jahren hochgezogen werden. Da kann man nur hoffen, dass weitere Überraschungen ausbleiben.

Die Finsterwalder jedenfalls werden den Baufortschritt zu Recht kritisch verfolgen, denn sie haben 2016 für die Stadthalle gestimmt. Weil sie sich mehr Kultur in ihrer Stadt wünschen.

Das aber ist nicht die einzige Baustelle. Jetzt muss parallel um anspruchsvolle Events gebaggert werden. Auch wenn das Kulturhaus noch nicht fertig ist, die Zeit läuft.

heike.lehmann@lr-online.de

Finsterwalde