Die geplante Sanierung des Golßener Schlosses ist eine schwere Bürde. Vielleicht zu schwer für die Stadt Golßen. Allein der Weg zum Förderantrag war geprägt von vielen Hürden und Diskussionen. Doch trotz Unterstützung eines externen Planungsbüros hat die Stadt erneut nicht den Zuschlag für das Bundesprogramm erhalten. Ein herber Rückschlag. Denn nun heißt es: Zurück auf Anfang. Bereits zwei Mal hatte das Projekt bei diesem Bundesprogramm bereits das Nachsehen. Ob es bei einem möglichen dritten Versuch erfolgreich ist, ist fraglich. Seniorenfreundliche Wohnformen scheinen zwar ein erfolgversprechendes Konzept. Das zeigt auch ein Blick auf die demografische Entwicklung der Region. Doch es fehlt im Wettbewerb mit deutschlandweiten Projekten einfach an Innovation. Eine verzwickte Situation. Denn ohne die Aussicht auf eine hohe Fördersumme ist die Sanierung einfach nicht stemmbar. Fest steht: Ein Mammut-Projekt wie dieses braucht Zusammenhalt und Unterstützung und jede Menge Herzblut. Nur so besteht die Chance, die passende Strategie für das Schloss zu finden.