Er schreibt:

Wenn Leute sagen, Susanne Osthoff habe Zivilcourage bewiesen, weil sie versucht hat, kulturelle Schätze zu erhalten und Menschen in einem vom Krieg zerrütteten Land zu helfen, kann man ihnen nur zustimmen. Allerdings müssen diese Menschen zugeben, dass die Art (. . .) nicht gerade auf breite Unterstützung treffen kann. Grenzt es nicht an Selbstüberschätzung, wenn Susanne Osthoff glaubt, das Leid der irakischen Zivilbevölkerung sowie den Schutz von historisch bedeutsamen Stätten alleine bewältigen zu können„ Ich glaube, dass sie die Situation unterschätzt hat. Warnungen der US-Armee ignorierte sie. Es hat den Anschein, dass sich Frau Osthoff für den Irak verantwortlich fühlt. Aber was ist mit der Verantwortung für ihre elfjährige Tochter (. . .)“ Ich hoffe, dass das Schicksal der Susanne Osthoff eine positive Wende nimmt und sie die Prioritäten in ihrem Leben überdenkt (. . .).

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