Dank modernster Technik lässt sich das im Jahr 1902 als „Volksbadeanstalt“ eröffnete Haus mittlerweile auch für den Party-Betrieb nutzen. Dazu wird der Schwimmbad-Boden nach oben gefahren, und man tanzt und trinkt dann gewissermaßen über dem Wasser.

Sahra Wagenknecht hat dort zu DDR-Zeiten das Schwimmen gelernt. Das verriet die Fraktionschefin in ihrer Eröffnungsrede. Im Sozialismus drohte der an einen Kirchenbau erinnernden Halle übrigens der Zerfall. 1986 musste das Bad deshalb geschlossen werden. Ruinen schaffen ohne Waffen, nannte man das damals. Aber darüber verlor Wagenknecht natürlich kein Wort.