Nachdem sich in Spanien eine Krankenschwester mit Ebola angesteckt hat und ein Patient in Deutschland gestorben ist, steigt die Besorgnis vor dem Virus. Derzeit wird ein infizierter Arzt aus Uganda im Uniklinikum in Frankfurt am Main behandelt. Ein weiterer Patient konnte das Universitätsklinikum in Hamburg nach fünfwöchigem Aufenthalt geheilt verlassen.

Dennoch fürchten sich die Lausitzer davor, dass sich die lebensgefährliche Infektionskrankheit weiter ausbreiten könnte, geht aus einer Umfrage der LAUSITZER RUNDSCHAU hervor. Demnach haben fast Dreiviertel der 316 Teilnehmer angegeben, Angst vor der Verbreitung des Virus in Deutschland zu haben.

Dabei schließt das Robert-Koch-Institut eine Ausbreitung des Ebola-Virus in Deutschland nahezu aus, geht aus einer Mitteilung hervor. Bei Verdacht auf Ebola würden die Personen zur Behandlung auf eine Sonderisolierstation gebracht. Gleichzeitig würden alle Personen, die mit dem Erkrankten in Kontakt standen, vom Gesundheitsamt kontaktiert und 21 Tage auf ebolatypische Symptome überwacht. Denn bevor die Symptome auftreten, seien infizierte Menschen nicht ansteckend.