"Das hat Cottbus gebraucht." Allerdings sei die Außenansicht noch nicht zufriedenstellend. "Wir lassen uns überraschen, was der zweite Bauabschnitt bringt", sagt Bert Leubauer.

"Das Angebot ist viel besser, als ich vermutet hatte", sagt die gebürtige Cottbuserin Tabea Stolz aus Rostock. "Besonders toll ist, dass die ehemalige Schule in den modernen Bau integriert wurde", so die 21-Jährige. Was noch fehle, seien Sitzbänke für die Männer, die vor den Geschäften auf ihre Frauen warten.

"Schön, dass Cottbus jetzt so etwas hat", sagt Werner Wußmann (71) aus Spremberg (Spree-Neiße). "Wenn die Fußballer schon versagen, gibt es hier nun wenigstens diesen Anziehungspunkt", fügt seine Frau Lieselotte (68) hinzu.

"Hier kann man sich richtig wohlfühlen", sagt Andreas Bachmann (45) aus dem sächsischen Roßwein. Sein Sohn Ronny (19), der in Cottbus eine Lehre absolviert, fügt hinzu: "Das Angebot ist klasse, es ist alles da, was gebraucht wird. Ich bin sehr zufrieden."

Etwas enttäuscht ist der neunjährige Paul Zemper aus Kathlower Mühle bei Forst (Spree-Neiße), "weil man im Spielzeug-Geschäft überhaupt nichts ausprobieren kann". Seine Mutter Daniela Zemper (33) ergänzt: "Es sind die gleichen Geschäfte wie immer, nur auf einen Punkt gebracht."

Detlev Poeze (49) aus Cottbus ist gespannt, ob es die Geschäfte noch in einigen Jahren gibt. "Es ist schon beeindruckend. Aber ich vermisse eine Tierhandlung. Und eine Diskothek wäre hier auch nicht schlecht. Center in anderen Städten haben meist noch etwas mehr Unterhaltungswert."