Die SPD bekam zwei dazu. Auch die Linke verlor einen Sitz. Die Grünen bekamen einen mehr. Sachsen entsendet 33 Wahlleute in die Bundesversammlung. Offenkundig hätten einige CDU-Abgeordnete das richtige Ausfüllen der Stimmzettel nicht begriffen, sagte Fraktionschef Steffen Flath. Er nannte die Verluste seiner Partei "sehr ärgerlich". Die Landtage bestimmen in diesen Wochen ihre Wahlmänner und -frauen für die Bundesversammlung, die am 23. Mai das Staatsoberhaupt wählt. Die SPD bekam für ihre Liste drei Stimmen mehr als sie selbst Abgeordnete im Parlament hat. Grüne, FDP und rechtsextreme NPD lagen mit einer Stimme im Plus. Möglicherweise stimmte ein früher zur NPD gehörender Fraktionsloser für die Rechtsextremen. CDU und Linke erhielten weniger Stimmen als vorhandene Mandate. Die CDU entsendet damit 14 Mitglieder zur Bundespräsidentenwahl, danach folgen Linke (8) und SPD (5). Die FDP, Grüne und NPD stellen je zwei Mitglieder. Die Bundesversammlung setzt sich jeweils zur Hälfte aus den Bundestagsabgeordneten und aus Delegierten der Landtage zusammen. dpa/mb