Seine Partei hat einen Antrag dazu im Kreistag Uckermark gestellt.

Hintergrund ist der Rückgang der Mitgliederzahlen bei der freiwilligen Feuerwehr in Brandenburg von 47 768 Mitgliedern im Jahr 2006 auf 39 280 im Jahr 2015.

Werner-Siegwart Schippel, Präsident des Brandenburger Landesfeuerwehrverbands, schätzt, dass eine zusätzliche Rente 120 Euro pro Monat ausmachen kann - wenn sich Land und Kommunen beteiligen. Eine solche Wertschätzung werde zurzeit breit diskutiert, sagt Schippel der RUNDSCHAU. Bis Juni sollen die Ergebnisse von fünf Regionalkonferenzen zusammengetragen werden. "Unstrittig ist, dass wir das Land mit in die Pflicht nehmen werden", sagt Schippel. Es sei allemal günstiger, Anreize für die freiwillige Tätigkeit von Männern und Frauen bei der Feuerwehr zu schaffen, als teure Berufsfeuerwehren aufzubauen. Andere Länder gelten als Vorbilder.

So hat Sachsen seit 2010 eine Art Feuerwehrrente. Vertragspartner des Dresdner Innenministeriums ist die Sparkassen-Versicherung Sachsen. Über diese kann jede Kommune Ehrenamtlern bei Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst eine materielle Anerkennung zukommen lassen.

In Thüringen wird ab dem 60. Lebensjahr je nach Dienstjahren und Leistungen eine Monatsrente von 50 bis 80 Euro extra gezahlt.