Dazu sollen weitere 15 befristete Projektstellen kommen, "für Dolmetscher und Psychologen".

Al-Bakr war am 12. Oktober, zwei Tage nach seiner Festnahme, erhängt in seiner Zelle im Leipziger Gefängnis gefunden worden. Er soll einen Sprengstoffanschlag geplant haben. Der Suizid hatte ein Debatte über Unterbringung und Überwachung inhaftierter Terrorverdächtiger ausgelöst.

Bereits im Zuge der Flüchtlingskrise hatte der Freistaat bisherige Pläne, 370 Stellen bis 2020 in der Justiz - Staatsanwaltschaften, Gerichte, Justizvollzug - abzubauen, aufgegeben. Auf der Streichliste stehen noch 74 Stellen. Der Justizvollzug hatte Ende September 1805 Beschäftigte, darunter 1321 Beamte.