Für den Einsatz sogenannter Inklusionsassistenten an den Schulen stehen demnach bis zum Ablauf des Schuljahres 2020/21 rund 51 Millionen Euro zur Verfügung. Für zusätzliches Personal zur Unterstützung sozial benachteiligter Kinder in den Kitas werden bis 2020 24 Millionen Euro bereitgestellt.

"Das zusätzliche Fachpersonal soll Schulen und Kitas darin unterstützen, Kindern mehr Chancengerechtigkeit zu ermöglichen", sagte Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU). Wie viele Stellen mit dem Geld geschaffen werden sollen, wollte sie nicht beziffern. Die Förderrichtlinie regelt die Verwendung von Mitteln in Höhe von insgesamt 134 Millionen Euro, wobei 104 Millionen aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) stammen.

Inklusionsassistenten - die zumindest über eine Fachschulausbildung verfügen sollten - können ab dem kommenden Schuljahr an ausgewählten Grundschulen, Oberschulen, Gymnasien, Schulen zur Lernförderung und an berufsbildenden Schulen zum Einsatz kommen. Auch freie Schulen können die Förderung in Anspruch nehmen.

In den Kitas sollen die zusätzlichen Mitarbeiter laut Kurth "soziale Benachteiligungen bei Kindern erkennen, den Unterstützungsbedarf ermitteln und gemeinsam mit den Erzieherinnen Angebote entwickeln, um die Entwicklungsrückstände zu kompensieren".