Laut dem jüngsten Bericht der Landesuntersuchungsanstalt Chemnitz hat die Zahl der gemeldeten Influenza-Erkrankungen zugenommen. Danach wurden seit Anfang Oktober 45 Fälle übermittelt, fast die Hälfte davon in der vergangenen Woche. Die Betroffenen waren mit einer Ausnahme nicht geschützt. Vier 56 bis 65 Jahre alte Patienten mussten stationär im Krankenhaus behandelt werden. Auch bei einer 52 Jahre ungeimpften Ärztin aus dem Erzgebirge wurde eine Infektion nachgewiesen.

Nach Angaben der Ministeriumssprecherin ist eine Schutzimpfung gegen die mit normaler Erkältung nicht vergleichbare Virusgrippe nach wie vor möglich. Im vorigen Winter gab es eine schwere Grippewelle, wobei landesweit mehr als 13 000 Menschen erkrankten und 15 starben. 2014 waren es nur 443 Erkrankte.