Angesichts des großen Zustroms von Flüchtlingen hat die Brandenburger Landesregierung die Unterstützung für Willkommensinitiativen aufgestockt. Da der erste Fördertopf in Höhe von 80 000 Euro aufgebraucht sei, stünden nun weitere 60 000 Euro zur Verfügung, teilte Regierungssprecher Andreas Beese am Dienstag nach der Kabinettssitzung mit. „Der Wille zu helfen ist ungebrochen“, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). „Viele Menschen leisten hervorragende Arbeit, um durch Krieg und Zerstörung traumatisierte Flüchtlinge in Brandenburg willkommen zu heißen und zu betreuen.“

Jede Initiative kann bis zu 1000 Euro Fördergeld pro Jahr beantragen. Die Helfer geben ehrenamtlich Deutschunterricht, richten Fahrradwerkstätten ein oder organisieren Sportangebote und Willkommensfeste.