Sachsen setzt bei seinem Ziel, bis zum Jahr 2020 den Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch auf 33 Prozent zu erhöhen, in der Windenergie vor allem auf das Ersetzen der alten Windenergieanlagen durch moderne, höhere Anlagen, auch Repowering genannt. Laut einer aktuellen Studie der VEE gebe es zwar viele Betreiber mit der Absicht, ihre Anlagen so zu "repowern", hieß es. Die Interessenlagen der Betreiber und der Gemeinden an den Standorten seien aber oft unvereinbar.

Problematisch ist laut Angaben des VEE, dass momentan der Neubau oder das Ersetzen alter Windenergieanlagen nur auf von der Regierung festgelegten Vorrangflächen möglich ist. Nach dem Willen des VEE sollte es Kommunen künftig möglich sein, eigene Projekte auch außerhalb der festgelegten Vorrangflächen umzusetzen.