Problematisch sei aber, dass derzeit für Zuwanderer ein Mindesteinkommen von 48 000 Euro angesetzt werde, in Sachsen jedoch nur zehn Prozent der Beschäftigten pro Jahr mehr als 40 000 Euro verdienten. „Das heißt, ein Mindesteinkommen für Zuwanderer von 48 000 Euro ist nur bedingt hilfreich. “

Weihnachtsgeld weg – Beamte protestieren

Gegen die Streichung des Weihnachtsgeldes für Beamte in Sachsen formiert sich Widerstand. Der DGB und die Gewerkschaften des Öffentlichen Dienstes rufen für Dienstag zu einer Kundgebung vor der Staatskanzlei auf. Der stellvertretende DGB-Landeschef Markus Schlimbach erklärte am Donnerstag, bei den Betroffenen sei die Stimmung auf dem Tiefpunkt. Es gebe Hunderte Widersprüche aus allen Besoldungsgruppen und Dienststellen. Schlimbach warf der Landesregierung vor, die Beamten als Sparschwein zu missbrauchen.

Mehr Beschäftigte vor allem durch Leiharbeit

In Sachsen waren im dritten Quartal des laufenden Jahres 27 000 Menschen mehr in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis tätig als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Vor allem in der Leiharbeit habe es deutliche Zuwächse gegeben, teilte das Statistische Landesamt am Donnerstag in Kamenz mit. Auch im Handel und bei Kfz-Werkstätten seien neue Arbeitsplätze entstanden, hieß es. Einen Arbeitskräfteabbau habe es vor allem bei den Ein-Euro-Jobs gegeben, erklärten die Statistike r.

Weitere Strafanzeige wegen toter Wölfin

S chlimmer Verdacht: Die von einem Auto in Driewitz (Landkreis Bautzen) überrollte Wölfin ist möglicherweise absichtlich gehetzt und überfahren worden. Nach dem Landratsamt Bautzen stellten jetzt auch Naturschützer bei der Staatsanwaltschaft Bautzen Strafanzeige gegen Unbekannt, teilte der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) am Donnerstag in Berlin mit. Der Waldweg, auf dem die etwa acht Monate alte Wölfin am vergangenen Freitag überfahren wurde, war an beiden Seiten gezäunt – das Tier konnte so nicht ausbrechen .

Kritik an Kürzungen beim Schienenverkehr

S tädte und Gemeinden in Sachsen fordern von der Landesregierung die Rücknahme der geplanten Mittelkürzung für den öffentlichen Nahverkehr auf der Schiene. Bliebe es dabei, dass 34,9 Millionen Euro eingespart würden, würde der Schienenverkehr im Land nachhaltig geschädigt, sagte Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung am Donnerstag. Da das Geld aus Bundeszuweisungen stamme, sei zu befürchten, dass Sachsen ab 2014 deutlich weniger Mittel vom Bund erhalten werde .