Mittlerweile gebe es in Sachsen mehr als 100 Könige der Lüfte. Mit 54 Brutpaaren seien etwa zehn Paare mehr als Ende der 90er- Jahre und vier- bis fünfmal so viel wie Anfang der 80er-Jahre gezählt worden.
Für feldstechende Naturfreunde hat das Ministerium zugleich noch einige praktische Ausflugstipps parat. Der größte heimische Adler sei vorwiegend im Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet sowie in den Königsbrück-Ruhlander Heiden anzutreffen. Einzelne Paare gebe es auch in Nordwestsachsen und neuerdings am Elblauf unterhalb Dresdens. Vorsichtshalber wurde zugleich darauf hingewiesen, dass sich Seeadler nach absoluter Ruhe sehnen. (ddp/gb)