ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 21:19 Uhr

Mehr Ärger für Angela Merkel – wie die Union die Berlin-Wahl sieht

Berlin/München. Der Frust ist groß bei der CDU im Berliner Abgeordnetenhaus und im Konrad-Adenauer-Haus der Bundespartei, wo die Christdemokraten am Sonntagabend jeweils "feiern". Noch eine Niederlage, noch mehr Ärger für Kanzlerin Angela Merkel. H. Strauß

CDU-Generalsekretär Peter Tauber hat zunächst eine ungewöhnliche Erklärung parat. Für ihn trägt die SPD Mitschuld daran, dass die Union mit rund 18 Prozent bei der Berlin-Wahl ein Debakel erlebt hat und in Berlin wohl in der Opposition landet. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller von der SPD habe nichts dafür getan, die erfolgreiche Arbeit des rot-schwarzen Senats herauszustellen. Als Tauber gefragt wird, ob man mit Bundeskanzlerin Angela Merkel noch Wahlen gewinnen kann, antwortet er: "Natürlich." Bei der CSU wächst allerdings die Skepsis, was Merkel angeht. Bayerns Finanzminister Markus Söder: Nach der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern sei die Berlin-Wahl "der zweite massive Weckruf in zwei Wochen. Der Union droht ein dauerhafter und massiver Vertrauensverlust in ihrer Stammwählerschaft", so Söder - ein Angriff auf die Kanzlerin.