Das Silo fasst knapp 70 Tonnen Aktivkohle, die nun in einer zusätzlichen Reinigungsstufe zum Einsatz kommen, wie die Wasserbetriebe (BWB) am Mittwoch zum Start eines Großversuchs mitteilten. Dieser solle bis Oktober 2016 dauern.

Mit bisheriger Klärtechnik ist den Spurenstoffen nicht beizukommen. Sie wurden in den vergangenen Jahren dank verbesserter Technik nachgewiesen. Die Forschung zum Thema habe aber bereits gezeigt, dass keine Technik alle Spuren beseitigen könne, betonen die BWB. Deshalb sollten etwa keine Medikamente über die Toilette entsorgt werden.

Berliner Trinkwasser wird den Angaben zufolge zu 100 Prozent als Grundwasser in Wasserschutzgebieten gewonnen. Nach dem Gebrauch landet es im Klärwerk und schließlich gereinigt wieder in der Natur.

Wasserbetriebe zum Projekt Askuris