Dieser soll verhindern, dass die Firma aus Blankenfelde-Mahlow weiterhandeln darf. Der Bescheid enthält eine ausführliche Darstellung der Tatsachen, insbesondere der jüngsten Erkenntnisse, die belegen, dass sich die Firma unter anderem als unzuverlässig erwiesen hat.

Der neue Bescheid wurde nötig, da "das Landesamt zu der Auffassung gelangt ist, dass die notwendigen Begründungen des ersten Bescheides nicht umfassend genug waren und somit einer rechtlichen Überprüfung nicht standgehalten hätten", heißt es in einer Pressemitteilung, "Grund dafür war der enorme zeitliche Druck bei der Erstellung des Bescheides vom 20. Juli." Vorläufig darf die Firma aus Blankenfelde-Mahlow sechs Monate lang nicht handeln. Deutliche Schwierigkeiten zeigten sich indes auch am Montag in der Kommunikationspolitik des Gesundheitsministeriums: Die Information über den neuen Bescheid wurde vom Potsdamer Gesundheitsministerium erst um 18:01 Uhr per Mail verschickt. Eine Anfrage dieser Zeitung verblieb zuvor mehrere Stunden unbeantwortet.