VIGNETTENPFLICHT

Österreich: 2015 kostet die Jahresvignette 84,40 Euro.

Schweiz: In der Schweiz kostet die Benutzung der Autobahnen pauschal 40 Franken (33 Euro) pro Jahr. Eine Kurzzeitvignette gibt es nicht.

Slowakei: Vignetten für Autobahnen und einige Fernstraßen gibt es für zehn Tage, einen Monat oder ein Jahr. Die Preise: zehn, 14 beziehungsweise 50 Euro. Lkw bezahlen eine Maut.

Tschechien: Die Pkw-Jahresvignette kostet 1500 Kronen (umgerechnet knapp 55 Euro). Urlauber können auch eine Monats- oder Zehntagesvignette erwerben.

Rumänien: Hier wird Maut für die Benutzung aller Fernstraßen erhoben. utofahrer zahlen umgerechnet drei Euro für eine Sieben-Tages-Vignette, eine Jahresvignette kostet 28 Euro. Für Busse und Lastwagen gibt es zeitabhängige Vignetten.

Bulgarien: Hier sind Vignetten für Autobahnen und Landstraßen seit 2005 Pflicht. Sie gibt es für sieben Tage, einen Monat oder für ein Jahr. Die Preise liegen zwischen zehn Lewa (gut fünf Euro) pro Woche für ein Auto/Geländewagen und 1300 Lewa (665 Euro) pro Jahr für einen Lkw über 3,5 Tonnen.

Slowenien: Die Vignette kostet für Pkw 15 Euro für sieben Tage, 30 Euro für einen Monat und 110 Euro für ein Jahr.

Ungarn: Die Höhe der Gebühr richtet sich nach der Gültigkeitsdauer.

MAUTHÖHE KILOMETERABHÄNGIG

Frankreich: Autofahrer müssen auf fast allen Autobahnen zahlen. Die Tarife variieren nach Fahrzeug und Strecke. Viele große Tunnel und manche Brücken kosten extra.

Italien: Die "pedaggio" gilt für fast alle Autobahn-Abschnitte. Die Kosten hängen von der Fahrzeugklasse, den gefahrenen Kilometern und davon ab, ob Tunnel oder Brücken auf der Strecke liegen.

Spanien: Die mit Hilfen der EU gebauten Autobahnen sind gebührenfrei. Dagegen wird auf den meisten anderen Autobahnen eine entfernungsabhängige Maut erhoben.

Portugal: Auf praktisch allen Autobahnen und Schnellstraßen wird eine Maut erhoben. Die Höhe richtet sich nach der Zahl der Kilometer und der Art der Fahrzeuge.

Griechenland: Autofahrer müssen an Autobahn-Mautstellen tief in die Tasche greifen. Auf der Strecke Athen-Thessaloniki (500 Kilometer) kostet die Fahrt knapp 30 Euro für einen Pkw und 73 Euro für einen Lastwagen.

Polen: Maut ist für mehrere Autobahnabschnitte auf den Autobahnen A1, A2 und A4 zu zahlen. Die Gebühr richtet sich nach der zurückgelegten Strecke.

Kroatien: Die Maut ist kilometerabhängig.

Norwegen: In dem nicht zur EU gehörenden Land muss für die Benutzung der Autobahnen, einiger Tunnel und Brücken Maut bezahlt werden. Scanner regis trieren die Kennzeichen, und die Rechnung kommt nach Hause.

WEITGEHEND GEBÜHRENFREI

Niederlande: In den Niederlanden gibt es keine Gebührenpflicht. Bezahlt werden muss nur für zwei Tunnel.

Belgien: Hier sind die hell erleuchteten Autobahnen gebührenfrei.

Dänemark, Finnland, Schweden: Auch hier sind die Autobahnen gebührenfrei, nur beim Überqueren der Øresund-Brücke und der Storebaelt-Brücke wird kassiert.

Irland: Nur auf einigen Strecken, vor allem an Brücken und Tunneln, werden Gebühren fällig. Auch auf der Ringautobahn um Dublin muss gezahlt werden.

Großbritannien: In London und im nordenglischen Durham gibt es aber eine Staugebühr ("Congestion Charge") für die Innenstadt. Auch auf einem Autobahnabschnitt der M6 bei Birmingham sowie für einige Brücken und in Tunnel wird Maut erhoben.

Estland: Es gibt keine Maut.

Lettland: Nur das Ostseebad Jurmala erhebt im Sommer für Pkw eine Citymaut in Höhe von zwei Euro. Im Juli wurde eine Maut für Lastwagen über 3,5 Tonnen eingeführt.

Litauen: Auch hier besteht keine Mautpflicht für Pkw. Lkw und Busse müssen auf einigen Fernstraßen Gebühren entrichten. Die Maut wird als Pauschale für bestimmte Zeiträume erhoben.

Luxemburg: Es gibt keine Maut.

Zypern und Malta: Sie erheben keine Mautgebühren.