Derzeit seien bis zu 26 Tiere pro Quadratmeter erlaubt, mit der Veränderung wären es nur noch zehn.

In Brandenburg gibt es derzeit rund elf Millionen Stallplätze für Puten, Hühner und Gänse. Der SPD-Landtagsabgeordnete Udo Folgart wies die Forderungen Raschkes zurück. "Die Geflügelhaltung ist in Brandenburg eine Erfolgsgeschichte", sagte der Politiker, der auch Präsident des Landesbauernverbands sei. Folgart würdigte in seiner Rede Geflügelfleisch "als Beitrag zur gesunden Ernährung", zudem seien die Tiere heute zu fast 100 Prozent in Boden und Freilandhaltung untergebracht.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Andreas Gliese sprach sich dafür aus, das Tierwohl und den Tierschutz in der Geflügelhaltung weiter zu verbessern. Dies könne aber nur zusammen mit den Tierhaltern geschehen.