Geprüft werde auch, welche Lizenzen der 47-jährige Berliner hatte und welche Erfahrungen mit anderen Maschinen.

Der Pilot war aus noch ungeklärter Ursache am Samstagmittag über einem Solarpark nahe des Luftfahrtmuseums Finowfurt abgestürzt. Auf dem Museumsgelände, ein früherer russischer Militärflughafen, sollte kurz danach ein Festival mit Auto- und Motorradrennen sowie Rockmusik beginnen. Festivalgäste filmten und fotografierten den Absturz. "Diese Fotos, Film- und Tonaufnahmen sind hilfreich, um mehr über den Unfall herauszufinden", sagte der Sprecher der Bundesstelle.

Der Pilot soll mit seiner einmotorigen Propellermaschine kopfüber geflogen sein und schon zuvor Kunststücke in der Luft vorgeführt haben, berichteten Zeugen. Die Polizei machte dazu bislang keine genauen Angaben. Die Braunschweiger Behörde will einen Zwischenbericht der Untersuchung im August veröffentlichen. "Das ist noch keine Analyse, das sind nur die gesicherten Fakten."

Bis zum Abschlussergebnis werde es noch Monate dauern. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) wurde die Leiche des Piloten obduziert. Nach bisherigen Erkenntnissen ist der Tod auf das Unglück zurückzuführen, sagte ein Sprecher.