Aus den am Dienstag in einer professionell angelegten Plantage entdeckten 5000 Pflanzen hätten rund 130 Kilogramm Marihuana gewonnen werden können. Die Plantage in einem Gewerbegebiet sei nach außen als Firma getarnt gewesen, hieß es weiter. Ihren Energiebedarf von täglich etwa 2500 Kilowattstunden Strom hätten die Betreiber durch illegales Abzapfen gedeckt.

Dem Zugriff gingen laut Polizei monatelange Ermittlungen voraus, bei denen 15 Wohnungen und Gewerberäume in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Niedersachsen und Hessen durchsucht wurden.

Einem Zollsprecher zufolge stammten die Verdächtigen aus verschiedenen Bundesländern, unter anderem aus dem Raum Berlin-Brandenburg. Weitere Details nannte er nicht.

Ermittelt wird nun wegen bandenmäßigen Drogenanbaus und -handels. Den Verdächtigen drohen bis zu 15 Jahre Haft.