Insgesamt 75 zusätzliche beziehungsweise erweiterte Züge stünden von Freitag bis Sonntag für die An- und Abreise der Festbesucher zur Verfügung, teilte die Bahntochter Erzgebirgsbahn gestern in Chemnitz mit. Von Chemnitz aus verkehrten Pendelbusse im 30-Minuten-Takt nach Marienberg. Letzte Abfahrt in Marienberg sei am Freitag und Samstag jeweils um 1.15 Uhr, am Sonntag um 22.15 Uhr.
Der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) setzt den Angaben nach außerdem stündlich Pendelbusse zwischen Marienberg und Annaberg-Buchholz beziehungsweise Olbernhau ein. Neben VMS-Fahrscheinen wird in den Bussen auch das Sachsen-Ticket der Bahn anerkannt. Darüber hinaus fährt die Preßnitztalbahn am Samstag und Sonntag mit Dampfzügen auf der neu instand gesetzten Strecke Po ckau-Lengefeld - Marienberg. Fahrplan- und Tarifauskünfte für den gesamten Zubringerverkehr sind unter der Rufnummer 01801/4000888 zum Ortstarif erhältlich.
Wie es aus dem Organisationsbüro Tag der Sachsen hieß, ist das Festgebiet in Marienberg autofreie Zone. Für die Besucher stünden 50 000 Pkw-Stellflächen auf acht großen Flächen am Stadtrand zur Verfügung. Von dort verkehrten Zubringerbusse zu den Veranstaltungsstätten. Mit der Hauptanreise werde auf der B 174 aus Richtung Chemnitz und auf der B 101 aus Richtung Freiberg beziehungsweise Annaberg-Buchholz gerechnet.
Am Festwochenende warten zahlreiche Musik- und Showbühnen mit einem vielseitigen Programm auf die Gäste. Von Schaustellern über mittelalterliches Treiben, von Country, Heavy Metal bis zur Volkskunst sei für jeden Geschmack etwas dabei, hieß es. Auf 16 Bühnen stellen sich Sachsens Vereine und Kulturschaffende vor.
Auf der am 1. September beginnenden Agrar-, Schlemmer- und Reisemeile soll die 11. sächsische Erntekönigin gewählt werden. (ddp/dpa/mb)