Außerdem hatte der 44-jährige Waffennarr ein Kanonenrohr mit Ladestock, eine Vielzahl von Waffen- und Munitionsteilen sowie Munition unterschiedlichen Kalibers angehäuft. Außerdem fand die Polizei Chemikalien zur Herstellung von Treib- und Sprengstoffen, unter anderem 200 Gramm des hoch explosiven Sprengstoffs TNT.
Die Durchsuchung fand bereits am 23. April statt (die RUNDSCHAU berichtete). Sie war Teil eines bundesweit geführten Verfahrens unter Federführung des Landeskriminalamtes Hannover. Deshalb gab die Polizei in Cottbus erst gestern Einzelheiten des Fundes bekannt.
Der Mann aus Forst war bisher als Waffennarr nicht aufgefallen. Offensichtlich sammelte er alles, was mit Waffen zu tun hatte. So hatte er in Wäldern systematisch nach Hinterlassenschaften aus dem Zweiten Weltkrieg gesucht. Er baute aber auch Schreckschuss- zu scharfen Waffen um. Ob der Mann in einen bundesweiten Waffenhandel verwickelt war, sollen weitere Ermittlungen klären.
Nach Vernehmungen bei der Polizei wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt. (Eig.Ber./sw)