"Es fließen keine Landesmittel, viele Projekte schlafen deshalb wieder ein", sagt Christoph Anders von der Landeskoordinierungsstelle. Frühere Förderprogramme seien unter der schwarz-gelben Regierung gestrichen worden. Zwar können Schülerunternehmer über die Koordinierungsstelle ein Startkapital von 500 Euro für ihre Mini-Firma beantragen - finanziert über Sponsorengelder. "Was fehlt, sind Berater, die den Schülern bei unternehmerischen Fragen zur Seite stehen", sagte Anders. Den Lehrern bliebe dafür kaum Zeit. Gab es vor 2009 noch 85 Schülerfirmen, hat sich deren Zahl mittlerweile halbiert, schätzt Anders. Pro Jahr gebe es nur ein bis zwei Neugründungen. Anders hofft, dass es mit einer neuen Regierung auch wieder mehr Hilfe gibt.