Die Gedenkstätte an der Leipziger Oper wurde von dem Dresdner Bildhauer Wieland Förster geschaffen, teilte das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma gestern in Heidelberg mit. Neben Leipzigs Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee (SPD) nahm der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, an der Zeremonie teil.
Etwa 300 Sinti und Roma lebten den Angaben zufolge in den 30er- und 40er-Jahren in Leipzig und waren unter der NS-Diktatur Repressionen ausgesetzt. Am 1. März 1943 wurden diese Leipziger Familien verhaftet und in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert. In ganz Europa kamen während des Holocausts eine halbe Million Sinti und Roma ums Leben. (dpa/bra)