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| 14:27 Uhr

Magazin: Spionage-Vorwürfe auch gegen Renault

Renault-Teamchef Flavio Briatore (l.) im Gespräch mit McLaren-Chef Ron Dennis.
Renault-Teamchef Flavio Briatore (l.) im Gespräch mit McLaren-Chef Ron Dennis. FOTO: dpa
Frankfurt (Main).. Einem Bericht des Fachmagazins "auto, motor und sport" (ams) zufolge ist nun auch der französische Formel-1- Rennstall Renault Ziel von Spionage-Vorwürfen. dpa/nm

Der ehemalige McLaren-Ingenieur Phil Mackereth soll drei Disketten mit Konstruktionsplänen und Berechnungen von über 20 Details des McLaren zu Renault mitgenommen und dort verwendet haben. Dabei soll es sich um Informationen über das Kühlsystem und die Elektronik handeln. Diese seien laut „auto, motor und sport“ in die Konstruktion des neuen Renault eingeflossen.

Wie das Magazin in seiner Internetausgabe weiter berichtete, habe Renault-Teamchef Flavio Briatore am vergangenen Rennwochenende in Monza wegen der Vorwürfe zwei Mal mit McLaren- Teamchef Ron Dennis konferiert. Briatore sprach danach auch stundenlang mit Formel-1-Chef Bernie Ecclestone, schrieb das Magazin.

Bei der zweiten Anhörung in Sachen McLaren-Mercedes und Spionage vor dem Weltrat des Internationalen Automobilverbandes (FIA) in Paris sollen die Vorwürfe gegen Renault allerdings nicht auch zum Thema gemacht werden. Dem Magazin sagte ein FIA-Sprecher: „Die eine Sache hat mit der anderen nichts zu tun. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, wird die FIA eine gesonderte Untersuchung einleiten.“