Am 19. November ist Internationaler Männertag und bereits am 3. November war Weltmännertag. Noch nie etwas davon gehört? Egal. Aber es gibt diese Exoten unter den Gedenk- und Aktionstagen im Kalender. Und sie verheißen nichts Gutes. Bekanntlich sterben Männer im Durchschnitt sieben Jahre eher als Frauen.

So sollte der 3. November jeden Jahres dazu genutzt werden, bei Männern das Bewusstsein im gesundheitlichen Bereich zu erweitern. Sogar Michail Gorbatschow ließ sich für dieses Anliegen im Jahr 2000 vor den Karren eines Wiener Eventveranstalters spannen – für die Wahl „Der Männer des Jahres“.

Aber warum eigentlich? Die angejahrten Typen hüpfen doch, ein fröhliches Liedchen pfeifend, gut gelaunt im Wechselschritt von Vorsorge- zu Vorsorgeuntersuchung. Kein Wunder also, dass die Männer des Jahres schon 2003 das letzte Mal gekürt wurden. Wer möchte, kann nun am 19. November den Internationalen Männertag begehen. 1999 im karibischen Trinidad und Tobago eingeführt und von der Unesco unterstützt als „großartige Idee, die zur mehr Gleichheit der Geschlechter“ führen soll. Bloß gut, dass am 17. Mai 2012 wieder ein Himmelfahrtstag ist .