Der hatte ihn mit dem 2003 vom US-Militär gestürzten Präsidenten Saddam Hussein verglichen. Ein Parteigenosse Al-Malikis sagte der Tageszeitung „Al-Mada“, der Regierungschef habe ihm gesagt, wenn das Parlament dem stellvertretenden Ministerpräsidenten nicht das Vertrauen entziehen sollte, werde er selbst binnen zwei Tagen sein Amt niederlegen.

Konservativer Rajoy Premier von Spanien

Das spanische Parlament hat den Chef der konservativen Volkspartei (PP), Mariano Rajoy, am gestrigen Dienstag zum Ministerpräsidenten des Landes gewählt. Der 56-Jährige muss versuchen, das Vertrauen der Märkte in die viertgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone zurückzugewinnen.

Moskau wegen Toten bei Geiselnahme verurteilt

Der russische Staat trägt eine Mitschuld am Tod zahlreicher Menschen während der Geiselnahme in einem Moskauer Theater 2002. Das stellte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg am Dienstag in einem Urteil fest. Die Richter rügten die schlechte medizinische Versorgung nach der Befreiungsaktion, so dass viele Menschen starben. Bei der Befreiung waren 125 Geiseln gestorben – viele von ihnen an einem Narkosegas, das die Sicherheitskräfte eingeleitet hatten.

Minsker Geheimdienst bedroht Ukrainerinnen

Nach einer Protestaktion in Minsk gegen den weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko sind drei ukrainische Feministinnen von weißrussischen Geheimdienstagenten misshandelt worden. Wie die Gruppe Femen am Dienstag mitteilte, konnte sie am Dienstag einen Kontakt zu den drei Frauen herstellen, die bei Temperaturen um den Gefrierpunkt in ein Waldstück verschleppt, mit Öl übergossen, mit dem Tode bedroht und dann nackt ausgesetzt worden seien.

Unsicherheit in Kairo vor der Stichwahl

Angst und Unsicherheit überschatten die zweite Etappe der ägyptischen Parlamentswahl. Am Dienstag – einen Tag vor der Stichwahl für die Direktkandidaten in neun Provinzen – attackierten die Sicherheitskräfte erneut Demonstranten auf dem Tahrir-Platz in Kairo. Nach Angaben von Ärzten wurden mehrere Aktivisten verletzt.

Regierungszentrale in Oslo vor Abriss

Die beim Anschlag des rechtsradikalen Attentäters Anders Behring Breivik im Sommer schwer beschädigte norwegische Regierungszentrale in Oslo wird wahrscheinlich komplett abgerissen. Die zuständige Ministerin Rigmor Aasrud sagte am Dienstag, eine Sanierung werde teurer als der Abriss mit Neubau.