Seit 1947 wird bei Koals in Lehde Meerrettich verarbeitet – eine Institution. Das Gewerbe lief auf Koals Vater Karl, nachdem dessen Vater – Karl, klar – bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit dem Gemüse handelte.

Die Lieferung erfolgte meist in Fässern. 1972 war Schluss mit dem Familienunternehmen, die DDR verstaatlichte den Betrieb. 21 Jahre später haben Koals neu angefangen. „Es ging langsam voran. Neue Sorten, bessere Maschinen“, erzählt Karl Koal, der heute von Tochter Juliane unterstützt wird.

Wichtigste Lieferanten des Meerrettichs sind der Klein Raddener Gemüsebauer Reinhard Mich und der Klein Klessower Landwirt Dirk Richter. Von dort kommt seit diesem Jahr wieder der klassische Spreewälder Meerrettich.

Saison ist vom Spätherbst bis zum Frühjahr. Dank Lagerung unter anderem in einer Erdmiete bleibt das Gemüse stets frisch.