Sie mahnte auch, dass vor allem die Quote der Studienabbrecher gesenkt werden müsse. Sachsen musste im Studienjahr 2008 fast als einziges Bundesland ein Minus der Studienanfänger verzeichnen, als mit 20 426 Erstsemestern 421 weniger als 2007 gezählt wurden. Im 2007 besiegelten Hochschulpakt hatte sich der Freistaat verpflichtet, die Zahl der Studienanfängerplätze konstant bei mindestens 19 940 - dem Stand des Jahres 2005 - zu halten. Im Gegenzug bekommen die sächsischen Hochschulen bis 2010 rund 27 Millionen Euro vom Bund. "Die demografische Entwicklung in Ostdeutschland erreicht jetzt die Hochschulen", sagte Stange. Die geburtenschwachen Jahrgänge würden nun ins Studienalter kommen. Der Rückgang der jungen Menschen mit Hochschulzugangsberechtigung um 40 bis 45 Prozent bis 2014 könne vor allem ein Problem für die eher regionale Rekrutierung der Fachhochschulen, aber auch der Technischen Universitäten Chemnitz und Freiberg werden. dpa/mb