Auf rund 530 Metern entlang des Baches wurden Schutzmauern ertüchtigt und erhöht. Die Kosten lagen laut Umweltministerium bei rund 5,2 Millionen Euro. Das Geld stammt aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und des Landes Sachsen.

Umweltstaatssekretär Herbert Wolff stellte aber klar, dass auch die nun vorhandene Schutzanlage keine Sicherheit vor allen Ex-tremereignissen bieten kann: "Es kommt daher auch auf weitere Vorsorge jedes Einzelnen an, dazu gehört auch ein ausreichender Versicherungsschutz." Wolff lobte die Stadt Zwickau, weil sie den Hochwasserschutz am Moritzbach zusätzlich mit mobilen Schutzwänden erhöhe.

Nach Angaben des Umweltministeriums hat Sachsen seit dem Jahrhunderthochwasser 2002 rund 2,1 Milliarden Euro in die nachhaltige Schadensbeseitigung an Fließgewässern und in den Hochwasserschutz investiert. Bis 2020 sind weitere Investitionen in Höhe von 500 Millionen Euro geplant.