Nicht einsatzbereit waren Lukasz Stodtko, Tobias Sieber, Eric Besser-Wilke und Alexander Canbek. Für die verletzten standen Tim Röseler und Tony Jäschke erstmals im Kader. Diese Ausfälle sollten sich im Laufe des Spiels besonders offensiv bemerkbar machen.

Vom Start weg zeigte das Team von Trainer Conni Böhme, dass es die Punkte aus Zwenkau mitnehmen möchte. Nach 20 Minuten stand es 10:5 aus Sicht des LHV und man konnte sagen, dass alles nach Plan lief. Doch danach wendete sich das Blatt. Zwenkau kam immer besser ins Spiel und konnte bis zum Halbzeitpfiff aus dem 10:5 ein 12:11 machen. Der LHV hatte seinen Vorsprung fast komplett verspielt, was vor allem an der Offensive lag. Im Angriff fiel den Spielern aus der Elsterstadt oft zu wenig gegen die offensive Verteidigung der SG ein.

Direkt nach dem Wiederanpfiff glich Zwenkau das Spiel zum 12:12 aus und ging danach auch in Führung. Die Lausitzer hatten das Spiel aus der Hand gegeben und rannte nun einem Rückstand hinterher. In der 52. Minute machte Zwenkau durch einen Siebenmeter das 21:17.

Die Begegnung hatte zumindest eine Vorentscheidung gefunden. Trotz der Ausfälle gab sich der LHV jedoch nicht auf. Ein vom Zeitnehmer angezeigter Wechselfehler, der logischerweise in einer Zweiminutenstrafe endete, warf den LHV bei der Aufholjagd erneut zurück. Doch das Team zeigte weiterhin Moral. In der 59. Minute stand es 24:24. Eine weitere Unterzahlsituation für den LHV nutzten die Gastgeber jedoch souverän aus und vollendete zum 25:24-Heimsieg.

Am Ende war es für die Hoyerswerdaer eine ärgerliche Niederlage, die eine Siegesserie von zwölf Spielen reißen lässt. Der LHV steht damit wieder auf dem zweiten Platz mit zwei Zählern Rückstand auf Delitzsch. Jedoch hat das Böhme-Team eine Partie weniger absolviert und könnte punktmäßig wieder ausgleichen. Es läuft weiterhin darauf hinaus, dass die Sachsen-Meisterschaft beim Auswärtsspiel in Delitzsch entschieden wird.

LHV Hoyerswerda: Tor: Max Kastner, Eric Zeithamel. Feld: Ben Krahl, Tony Jäschke, Ringo Schäfer (2), Kamil Cieniek, Lukas Baase (4), Christian Herzer (3), Robert Devantier (5/3), Ronny Eckert (1/1), Michal Naimann (7/3), Malik Reimann (2) und Tim Röseler.