Mit nur 21 Gegentreffern zeigten sich die LHC-Frauen in der Abwehr relativ stabil, ließen zugleich aber Vieles von ihrer ursprünglichen Torgefahr vermissen. "An einer variablen Angriffsgestaltung müssen und werden wir arbeiten, denn wir werden mit nur 21 erzielten Toren auf Dauer nur wenig gewinnen können", urteilte Neu-Coach Weilmünster und fügte hinzu: "Alles ist zu leicht ausrechenbar für den Gegner." Auch schwebt ihm vor, "im Angriff eine andere Formation aufs Parkett zu schicken, als jene, die für das Verhindern von Toren verantwortlich ist".

Weilmünster zur Seite steht künftig die bisherige Spielerin Anke Klaue, die den kurzen Draht zu ihren Mitspielerinnen straff halten soll. Der neue Trainer bedankt sich zudem ausdrücklich bei Vorgänger Michael Schuster, der einige junge Spielerinnen bis zur Frauen-Handball-Reife geführt hat.