Ohne ihren Zweitbesten Norman Schötz geriet der Titelverteidiger in der 3. Runde in Rückstand, da Ralf Richter (ansonsten bei Oßnig II am Start) lediglich 232 Holz beisteuern konnte. Vor dem letzten Duell lagen die Sachsen mit 15 Holz in Front, so dass das Duell Silvio Zedel gegen Till Fritzsche die Entscheidung bringen musste. Der CFC-Spieler legte beim seinem letzten Ball stolze sechs Holz zum 1702-Endstand vor. An Zedel lag es nun, mit seinem letzten Ball zwei Punkte zum Remis zu erspielen oder mit drei Zählern den Sieg zu sichern. Letzteres gelang schließlich mit erspielten vier Holz. Die Freudensprünge des siegreichen Sechsers waren nachvollziehbar.

So sicherte sich Leuthen/Oßnig vor der letzten Doppelrunde weiter den Vier-Punkte-Vorsprung. Rainer Dürre: "Egal ob bei Britz oder tags darauf in Radensdorf, ein Sieg sollte uns zur Titelverteidigung reichen. Wie eng es aber mitunter zugeht, haben wir gegen Chemnitz gesehen. Daher legen wir auch noch keine Sektflaschen in den Kühlschrank", so der Oßnigs Kapitän, der mit seinem Sextett am Sonntag einen klaren 1802:1472-Sieg landen konnte.

Spremberg erhielt sich derweil mit zwei Erfolgen gegen Britz (1829:1675) und Cottbus (1764:1648) die Anwartschaft auf die Vizemeisterschaft. Die Cottbuser Billardfreunde patzten auch gegen Bohsdorf (1676:1694). Die Spreewälder aus Neuzauche überließen Chemnitz bei deren Spitzenergebnis 1679:1831 die Punkte, so dass Netzen konnten und den Bronzeplatz damit wieder in Sichtweite hat. Mitte März endet die laufende Spielzeit der zehn besten deutschen Vereine der Disziplin Billard-Kegeln.