Daraus wurde jedoch nichts.

Von Anfang an kamen die Kurstädter nicht gut ins Spiel. In der Abwehr wurde einander nicht geholfen und im Angriff oft zu hastig abgeschlossen. Die Folge war ein 11:20-Pausenrückstand, der kaum noch zu drehen war.

Im zweiten Abschnitt hatte der HC nichts mehr zu verlieren und kam besser ins Spiel. Nach einer gewissen Zeit schaffte man es, sich auf einen Fünf-Tore-Rückstand heranzuarbeiten, doch wurden auch in dieser Phase wieder zu viele Fehler gemacht und gute Chancen vergeben. Auch oft strittige Schiedsrichterentscheidungen sorgten dafür, dass sich die Heimmannschaft wieder eine komfortable Führung erspielte. Am Ende gewann die HSG mit 40:27 verdient, aber etwas zu hoch gegen schwache Kurstädter, die auf Platz elf weiter tief im Ligakeller hängen.

HC Bad Liebenwerda: Tor: Oliver Böhme, Philipp Rieger. Feld: Martin Dietrich (9), Tim Preibisch (3), Richard Kasprzak (2), Paul Götze, Hannes Rabe (7), Jonas Schenk (4), Mathias Wanitschka, Michael Dielefeld (1), Marius Noch (1).