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| 02:40 Uhr

Lönnewitz komplett vermarktet

Falkenberg/Mühlberg. Auf dem früheren Militärflugplatz sind inzwischen nur noch kleine Splitterflächen frei. Der letzte "dicke Brocken" im florierenden Industrie- und Gewerbegebiet ist verkauft. Sylvia Kunze

Die im Elbe-Elster-Kreis gelegene Konversionsfläche "Flugplatz Lönnewitz", die sich die Städte Falkenberg und Mühlberg teilen, ist laut dem Falkenberger Bürgermeister Herold Quick zu 100 Prozent vermarktet. Durch intensive Verhandlungen mit dem Finanzministerium und der Brandenburgischen Bodengesellschaft sei es gelungen, den letzten "dicken Brocken", die ehemalige Flugzeugwerft, einer zivilen Nachnutzung zuzuführen. Die Uebigauer Firma Uesa hat das Objekt gekauft und erzielt bei der Sanierung sichtbare Erfolge. Bereits ab Mai soll vor Ort produziert werden.

Herold Quick ist die Freude über diesen Erfolg anzusehen - sowohl als Bürgermeister der Stadt Falkenberg als auch als Sprecher der Fokus-Gruppe, einem Netzwerk von 19 Städten und Gemeinden für Konversion in Brandenburg. Er hat den landesweiten Überblick und weiß: "Wir sind bei der Konversion ganz weit vorneweg."

Bis auf wenige Splitterflächen sei die 560 Hektar große Konversionsfläche zivil nachgenutzt und damit "ein Leuchtturm im Land Brandenburg". Frei sind nach Auskunft der Chefin des Zweckverbandes "Planungsverband Flugplatz Lönnewitz", Gundula Manigk, derzeit nur ein Gebiet um das ehemalige Wasserwerk herum und eine Fläche, auf der vor wenigen Jahren Abrissmaßnahmen stattgefunden haben.

Aktuell sind vor Ort fünf Betriebe mit etwa 85 Beschäftigten angesiedelt. Die UESA GmbH, die schon ansässig ist, will eine weitere Teilproduktion mit 15 Beschäftigten vom Stammsitz in Uebigau nach Lönnewitz verlagern.

Im Juni soll der Brandenburgische Konversionssommer mit Finanzminister Christian Görke (Linke) in Lönnewitz eröffnet werden. Lokales Seite 12