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| 13:48 Uhr

LMBV veröffentlicht Gutachten zur Spreeverockerung komplett

Der Bergbausanierer LMBV will unter anderem die Wudritz bei Lübbenau entschlammen. Eine von vielen Sofortmaßnahmen.
Der Bergbausanierer LMBV will unter anderem die Wudritz bei Lübbenau entschlammen. Eine von vielen Sofortmaßnahmen. FOTO: Jan Gloßmann
Senftenberg. Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbV (LMBV) hat zwei in ihrem Auftrag erarbeitete Gutachten zur Belastung der Spree mit braunem Eisenhydroxid komplett im Internet veröffentlicht. sim

In den Untersuchungen vom vorigen September und aus dem Februar geht es um die Eisenhydoxid-Belastung („Verockerung“) der Spree und die Auswirkungen des Grundwasseranstieges im Bereich der ehemaligen Tagebaue Schlabendorf und Seese . Der Bergbausanierer reagiert damit auf öffentliche Kritik. Der Umweltverband BUND und der partei- und fraktionslose Bundestagsabgeordnete Wolfgang Neskovic hatten am Dienstag und Mittwoch Akteneinsicht gefordert. Bisher waren von den Studien nur Kurzfassungen und Datensammlungen veröffentlicht worden. LMBV-Sprecher Uwe Steinhuber verteidigte nochmals die Auffassung, damit die Öffentlichkeit ausreichend informiert zu haben. Um dem Eindruck entgegen zu treten, dass wichtige Inhalte verheimlicht oder unterdrückt werden sollen, habe sich die LMBV jetzt zur kompletten Veröffentlichung entschlossen.