Darin wird die Landesregierung aufgefordert, sich für eine Bundesratsinitiative einzusetzen.Geringverdiener, die aufgrund ihrer geringen Einkünfte keine Einkommensteuer zahlten, würden nicht von der Rückkehr zur alten Pendlerpauschale profitieren können, so Görke. Darum sollten diese Menschen für die tatsächlichen Fahrtkosten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz entschädigt werden. Denkbar sei etwa eine Gutschrift. Außerdem sollten Pendler die tatsächlichen Kosten für die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln geltend machen können. Diese seien mitunter höher als der Ausgleich über die Entfernungspauschale nach Kilometern. Görke zufolge sind von den rund 860 000 brandenburgischen sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern etwa 580 000 Pendler. Jeder vierte Arbeitnehmer sei im Niedriglohnsektor tätig. Das Bundesverfassungsgericht hatte im Dezember vergangenen Jahres die Kürzung der Entfernungspauschale für verfassungswidrig erklärt. Bis zu einer Neuregelung gilt die Maßgabe, wonach die Kosten für den Weg zur Arbeit ab dem ersten Kilometer von der Steuerschuld abgesetzt werden können. dpa/ig