Das Justizressort wollte sich gestern nicht an Spekulationen beteiligen. Das Innenministerium berief sich auf eine Stellungnahme des Verfassungsschutzes. Linksextremisten sähen im Justizminister einen Repräsentanten des ihnen verhassten "Repressionsapparates". Zudem sei er Mitglied der CDU, deren drei Leipziger Büros im linksextremistischen Leipziger "Aufruf zur Gewalt" vom 17. Dezember 2014 als Ziele genannt wurden. Danach sei es zu einer Serie von Gewaltaktionen gegen Behörden, Einrichtungen beziehungsweise Repräsentanten gekommen.

Bei dem nächtlichen Angriff im November hatten Unbekannte in Leipzig zunächst Pflastersteine auf Fenster geworfen und dann die Wohnung mit Buttersäure attackiert.