Das kündigte der Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, Christian Görke, am Dienstag an. Zudem soll die Regierung disziplinarische Maßnahmen gegen Landesbeschäftigte prüfen, besonders im Finanzministerium. Ferner müssten Erben gesucht und zu Unrecht übernommene Bodenreform-Grundstücke restlos zurückgegeben oder unter die Verwaltung Dritte gestellt werden. Der Bundesgerichtshof hatte Ende 2007 die Praxis Brandenburgs als sittenwidrig gerügt, sich in 8900 Fällen selbst zum rechtlichen Vertreter für vermeintlich unauffindbare Erben von Bodenreform-Grundstücken berufen zu lassen. In rund 7400 Fällen wurde das Land auf eigenen Antrag hin als Eigentümer ins Grundbuch eingetragen, ohne gründlich nach Erben gesucht zu haben. Am vergangenen Freitag hatte der Parlamentarische Untersuchungsausschuss seine Arbeit abgeschlossen. Die Linke schloss sich allerdings nicht dem Abschlussbericht an. Am Dienstag legte sie ein abweichendes Votum vor. dpa/mb