Dennoch zeichnete sich eine Zustimmung dafür ab, dass die Linke erneut in die Regierung eintreten soll.

Bereits nach der ersten von drei Basiskonferenzen in Potsdam hatte Linken-Landeschef Christian Görke davon gesprochen, dass "es viel Zustimmung und Ermutigung für die künftige Arbeit gegeben hat". In Lauchhammer entzündete sich die Debatte vor allem an der Energiepolitik. Teile der Basis forderten ein Ausstiegsdatum für die Braunkohle, während die Mehrheit dem Koalitionsvertrag folgte. Endgültige Zustimmung zum rot-roten Regierungsbündnis soll es am 1. November auf Landesparteitagen von SPD und Linke geben.

Parteichef Görke will sich nach den Basisdebatten zwei Tage persönlichen Fragen von Parteimitgliedern am Telefon stellen. Bis zum 30. Oktober läuft ein Mitgliederentscheid der Linken zum Koalitionsvertrag.